Geschichte des Krav Maga

Die Ursprünge des Krav Maga (Übersetzung: Kontaktkampf) gehen auf den in 1910 in Prag geborenen Imrich Lichtenfeld zurück. Imrich war erfolgreicher Boxer und Ringer und hatte von seinem Vater Grundtechniken aus dem Jiu-Jitzu beigebracht bekommen.

 

Im Dritten Reich gab es Bürgerwehren, die die jüdische Bevölkerung vor Übergriffen schützen sollten. Hier stellte man schnell fest, dass der sportliche Aspekt in der Selbstverteidigung nicht immer funktionierte. Diese Erkenntnis brachte Imrich Lichtenfeld dazu ein System zu entwickeln, dass auf Effektivität und Einfachheit reduziert wurde.

 

Heute wird Krav Maga weltweit unterrichtet. Dabei muss zwischen drei Zielgruppen unterschieden werden:

1. Krav Maga für Privatpersonen 

2. Krav Maga für Sicherheitskräfte und Polizei

3. Krav Maga für das Militär

 

Im Sicherheitsbereich und bei der Polizei sind die Schwerpunkte der Ausbildung Deeskalation, Eigenschutz, Einsatztaktik, Personenschutz, Veranstaltungsschutz sowie Abführ- und Kontrolltechniken. Die Zielsetzung für den militärischen Einsatz ist die Ausbildung von militärischem Personal in Nahkampfmethoden.

 

Weiterhin ist ein wichtiger Grundgedanke die Techniken im zivilen Bereich gesetzeskonform zu halten. Das bedeutet, dass neben den "normalen" Krav Maga Techniken, die "gesetzliche Verhältnismäßigkeit" gegeben ist.